Lass los. Mach langsam.

Mitgeschöpflich glücklich leben.
Chancen der Postwachstumsökonomie für eine aufgeklärte Gesellschaft.

Innehalten, Wahrnehmen, Erspüren wie es in uns und um uns herum aussieht und daraus Handlungsimpulse gewinnen, die weiterführen als das Gewohnte sind Qualitäten, die in der Woche der Stille erfahrbar werden. Und es sind Qualitäten, die bei der sorgsamen Analyse unserer Lebens- und Wirtschaftsweise in unserem Anspruch auf Ressourcen und Energie oder im (Aus-)Nutzen billiger Arbeitskräfte in anderen Regionen der Welt Perspektiven aufzeigen, wie Schritte in Richtung einer an nachhaltiger Entwicklung orientierten und atmosphärisch verträglichen Ökonomie gelingen können.
 
Prof. Niko Paech kritisierte lange vor dem Abgasskandal und dem Aufstellen epochemachender Klimaziele - die zumindest Deutschland bei weitem nicht einhalten will - die problematischen Denkstrukturen, die einer Logik des Wachsens zugrunde liegen und entwickelte die Postwachstumsökonomie. Diese fordert heraus, weil sie ganz Anderes fordert, als unser seit Jahrzehnten eingeübtes „wirtschaftliches Denken“. Sie sucht nach einer ressourcenneutralen und damit globalisierbaren / generalisierbaren Lebensweise, danach, warum wir überhaupt konsumieren und entwickelt Antworten, die überzeugen.

Datum: 
Freitag, 8 November, 2019 - 20:00 bis 22:00
Veranstaltungsort: 
Paulussaal, Dreisamstraße 3
Leitung: 
Prof. Dr. Niko Paech
Kosten: 
6 Euro